Programm

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Der Fokus für alle Tage:
  • Wirksamkeit
Die einzelnen Tage:
  • Ein Motto als Vertiefung zum Thema Wirksamkeit
Das Programm:
  • Anregende Impulse und Verarbeitungssequenzen
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Wirksam durch Reduktion
Montag, 22. Oktober 2018
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Friedrich Prassl SJ

Direktor des Kardinal König Hauses

Friedrich Prassl wurde 1964 in Altneudörfl in der Steiermark geboren. Nach der Matura in Graz und der Reserveoffiziersausbildung war er als Touristikkaufmann acht Jahre in der Schweiz und in Kanada tätig. Das Theologiestudium begann er 1992 in Graz. 1995 trat er in den Jesuitenorden ein und wurde nach Studien in Innsbruck und Rom 2002 zum Priester geweiht. Bis 2017 war er in der Leitung des Collegium Canisianum in Innsbruck tätig. Seit Jänner 2018 ist P. Prassl Direktor des Kardinal König Hauses.
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Time is honey!

Wirksam mit Zeit umgehen
Unsere Arbeits- und Lebenswelt ist von gesellschaftlichen und technologischen Beschleunigungstrends geprägt. Wir kennen das Gefühl des Zuviel in vielen Lebenszusammenhängen: zu viele Anforderungen, zu viel Druck, zu viele Möglichkeiten. Wie lässt sich auf diese Anforderungen reagieren?
Es gibt nichts, das nicht zeitlich ist. Wenn wir über Reduktion nachdenken, setzen wir auch an der Zeitlichkeit an. Welche Kompetenzen sind dazu notwendig und wie können diese entwickelt werden? Welches Zeitverständnis passt zu einem Zeit-gemäßen Umgang? Wie kann durch Reduktion mehr Wirksamkeit – auch im Umgang mit Zeit – erreicht werden?

Jonas und Karlheinz Geißler
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Jonas Geißler

Zeitberater, Trainer, Autor

Jonas Geißler ist Trainer, Berater, Autor und Speaker und war Lehrbeauftragter der LMU München und der Hochschule-München. Er ist Gründer und Mitglied der MANEMO eG, an mehreren Start-Ups beteiligt, sowie Gründer und Teilhaber von «timesandmore - Institut für Zeitberatung.
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Karlheinz Geißler

Zeitforscher

Karlheinz Geißler war bis 2006 Professor für Wirtschaftspädagogik in München. Er ist Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und des Projektes "Ökologie der Zeit", ferner Autor mehrerer Bücher zum Thema "Zeit", u.a. "Enthetzt Euch!" sowie Mitbegründer von «timesandmore - Institut für Zeitberatung.

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Gespräche zum Gehörten
Diese Sequenz bietet die Möglichkeit, erste Gedanken und Ideen zu den Keynotes für sich zu ordnen und untereinander auszutauschen.
11:00 Pause
Stimmen zum Vormittag: was wirkt?
Angeregt durch die Keynotes gehen wir mit den Referent/innen und speziell zu diesem Thema eingeladenen Resonanzgeber/innen weiter auf das Tagesthema ein.

Heute mit: Teresa Hieslmayr OP, Jonas Geißler, Karlheinz Geißler, Gabriele Kefer, Irene Luftensteiner
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Teresa Hieslmayr OP

Theologin, Germanistin, Psychotherapeutin

Sr Teresa Hieslmayr, Dominikanerin im Kloster Kirchberg am Wechsel, Theologin, Germanistin, Psychotherapeutin. Langjährige Betreuerin von unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen.
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Jonas Geißler

Zeitberater, Trainer, Autor

Jonas Geißler ist Trainer, Berater, Autor und Speaker und war Lehrbeauftragter der LMU München und der Hochschule-München. Er ist Gründer und Mitglied der MANEMO eG, an mehreren Start-Ups beteiligt, sowie Gründer und Teilhaber von «timesandmore - Institut für Zeitberatung.
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Karlheinz Geißler

Zeitforscher

Karlheinz Geißler war bis 2006 Professor für Wirtschaftspädagogik in München. Er ist Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Zeitpolitik und des Projektes "Ökologie der Zeit", ferner Autor mehrerer Bücher zum Thema "Zeit", u.a. "Enthetzt Euch!" sowie Mitbegründer von «timesandmore - Institut für Zeitberatung.

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Gabriele Kefer

Bereichsleitung Personalentwicklung, Kindergärten und Horte, Caritas Socialis

Übersetzerstudium an der Universität Wien. Seit 1991 in unterschiedlichen Funktionen im HR-Bereich tätig. Darunter Personalberatung mit Mitarbeitersuche im In- und Ausland, Outplacementberatung, Personalentwicklung.
Seit 2004 verantwortlich für die Personalentwicklung und das Recruiting in der CS Caritas Socialis. Seit 2011 Bereichsleitung Kindergärten und Hort.
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Irene Luftensteiner

Bereichsleiterin Vollbetreutes Wohnen, Auftakt GmbH

Mag.a Irene Luftensteiner, Heilpädagogin, seit vielen Jahren in der (Wohn-)Begleitung und Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten und unterschiedlichen Einschränkungen tätig. Teil des Bereichsleitungsteams bei der Auftakt GmbH.
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Joanna Jimin Lee MC, Klavier
Die kontemplative Einheit schließt den Vormittag ab. Musik unterstützt diese Zeit der Muße.
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Joanna Jimin Lee

Pianistin

Sr. Joanna Jimin Lee MC (Missionarin Christi), gebürtig in Süd-Korea, Klavierstudium in St. Petersburg, Wien und Salzburg, Preisträgerin zahlreicher renommierter Wettbewerbe, internationale Konzerttätigkeit auch als Ordensfrau; CD-Veröffentlichung (GENUIN) mit den gesamten Chopin-Etüden.
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13:00 Mittagspause
Am Nachmittag stehen drei Angebote zur Verfügung:

A) Weiterdenken

Wirksam durch Reduktion
Der Nachmittag bietet die Gelegenheit, inhaltliche Impulse aus der Keynote mit den eigenen Fragen und Erfahrungen zu verbinden. Hier ist Platz für die Besprechung individueller Reduktions-Themen und für kollegialen Austausch.
Es braucht Zeitkompetenz statt Zeitmanagement:
  • Was ist das und inwiefern werden wir dadurch wirksamer?
  • Welche Erfahrungen haben wir mit wirksamer Reduktion gemacht?
  • Wie können wir unsere Kompetenzen im Verzicht, im Auswählen und Fokussieren stärken?
  • Best Practice Beispiele zu wirksamkeitsstärkender Reduktion aus dem Kreis der Teilnehmenden
Moderations-Team:
Johannes Jurka, Thomas Krumpholz, Karin Michaela Krischanitz, Georg Nuhsbaumer, Verena Purer, Andrea Udl

B) Achtsam auf das Wesentliche

Augenblick für Augenblick das Leben genießen – das geht! Achtsam sich einlassen auf das, was jetzt ist. Was wesentlich ist und das Unwesentliche freundlich beiseitelassen. Dies zu lernen ist ein Prozess, ein Weg. Der Workshop bietet sich an als Gelegenheit dazu – für Anfänger/innen und Fortgeschrittene. Ein Nachmittag mit Meditation im Sitzen, leichten Körperübungen und kleinen Denkimpulsen, an dem Sie die Wirksamkeit von Reduktion erleben und spüren können.

Ursula Baatz
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Ursula Baatz

Achtsamkeitslehrerin, Philosophin, Publizistin

Dr. Ursula Baatz, Achtsamkeitslehrerin (MBSR – Mindfulness Based Stress Reduction, Center for Mindfulness, University of Massachusetts), Philosophin und Publizistin, langjährige Ö1-Redakteurin.
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C) Kunst der Reduktion – Reduktion in der Kunst

Exkursion
Bei dieser Exkursion gehen wir dem Phänomen der Reduktion in der Kunstgeschichte nach. An Beispielen aus Architektur und bildender Kunst verschiedener Jahrhunderte und der Gegenwart werden gemeinsam Kriterien erarbeitet, wie Weniger zu Mehr werden kann – mehr Klarheit, mehr Würde, mehr Freiheit. Andererseits fragen wir nach den Grenzen der Reduktion. Wann und wo fehlte etwas, wenn noch mehr reduziert würde?
Wir betrachten Fassaden und Innenräume, durchstreifen Galerien und besuchen das Museum für moderne Kunst (mumok). Die Entdeckungen wollen anregen, eigene Gestaltungen – sei es im Wohnraum, bei grafischen Produkten, in der Mode oder in anderen Bereichen des täglichen Lebens – kritisch zu überdenken und mit neuen Augen zu sehen.

Ruth Pucher MC
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Ruth Pucher MC

Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus

Mag. Ruth Pucher MC ist Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet sie in der Vermittlung von Kunst und Spiritualität. Als ausgebildete Restauratorin, Fremdenführerin und Bibliodramaleiterin sind ihre Zugänge zur Erschließung von Kunst vielseitig – kulturhistorisch und handwerklich, biografisch und dialogisch, symboldidaktisch und mystagogisch – in jedem Fall ganzheitlich und persönlich. Sie ist Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus und in der Begleitung von Ordensgemeinschaften tätig.
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18:00
TREFFPUNKT - Austausch und kulinarische Stärkung
DJn Kollektiv "Brunnhilde"

Gesundheit als neue Krankheit

Die Wirkung der Reduktion der Medizin auf den menschlichen Körper
Präambel: Es gibt keine gesunden, sondern nur schlecht untersuchte Menschen!

Genügt es aus Sicht des Gesundheitssystems, Menschen und deren Leben permanent als verbesserungsbedürftig darzustellen, um aus Gesunden Kranke zu machen? Was genau ist dabei unter Medizin zu verstehen? Und wieviel davon überlebt ein Mensch im Idealfall?
Wie kann unsere westliche, technik- und maschinenlastige Medizin dem Anspruch der WHO Definition von Gesundheit gerecht werden? Und wo könnte man die Allmacht des Gesundheitssystems beschneiden, ohne dass dabei einzelne Menschen zu Schaden kämen?
Oder hat die moderne Medizin gar die Rolle einer Religion übernommen?
Verspricht sie nicht sogar insgeheim ein ewiges Leben auf Erden, wenn man sich nur rechtzeitig und lebenslang all ihren Forderungen unterwirft? Und wer doch stirbt, tut selbiges nur nach intensiv-heroischem medizinischen Kampf gegen den Tod.
Warum messen wir medizinischen Fortschritt nur in gewonnener Lebenszeit und nicht in Lebensqualität? Und wäre eine empathische ärztliche Begleitung im Sterben nicht ein Gewinn im Vergleich zu einer ohnehin a priori aussichtslosen letzten Chemotherapie im immer verlorenen Kampf gegen den Tod?
Perfekt bedeutet sprachlich „vorbei“. Wäre es da und dort nicht besser, ein weniger perfektes, dafür umso erfüllenderes Leben zu führen?

Günther Loewit
Moderation: Christian Metz
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Günther Loewit

Arzt, Schriftsteller

Günther Loewit, geboren 1958 in Innsbruck, lebt und arbeitet als Allgemeinmediziner, Gemeindearzt und Schriftsteller in Marchegg/Niederösterreich. Langjähriges Engagement als Ärztekammerrat, Vorsitzender des Schlichtungsausschusses der Ärztekammer und Laienrichter am Arbeits- und Sozialgericht. Publikationen zu medizinischen und medizinphilosophischen Themen in Ärztezeitschriften, daneben literarische Publikationen seit 2004. Bekannte Titel: „Der ohnmächtige Arzt“, „Wie viel Medizin überlebt der Mensch?“, „Wir schaffen die Kindheit ab!“, „Sterben – zwischen Würde und Geschäft“.
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Christian Metz

Leiter des Bereichs Hospiz, Palalliative Care, Demenz im Kardinal König Haus

Programmbereichsleiter des Kardinal König Hauses für Hospiz, Palliative Care, Demenz; Trainer der Akademie für Sozialmanagement (ASOM); Ausbilder des FORUM (Personzentrierte Psychotherapie, Ausbildung, Praxis) - arbeitet als Psychotherapeut & Supervisor in freier Praxis.
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Wirksam durch Multiplikation
Dienstag, 23. Oktober 2018
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Lucia Lienhard-Giesinger

Initiantin und künstlerische Leiterin der Bosna Quilt Werkstatt

Malerin, verheiratet, drei Söhne, lebt in Bregenz.
1993 Gründung der Bosna Quilt Werkstatt im Flüchtlingsheim Galina in Feldkirch.
Künstlerische Leitung der Werkstatt, heute in Bregenz, verantwortlich für das Design der Quilts. Seit 1998 Zusammenarbeit über geografische und kulturelle Grenzen hinweg mit elf Frauen in Goražde und Sarajevo. Bisher über 200 Bosna Quilt-Ausstellungen mit Schwerpunkt in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
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Zweifle nie daran…

.... dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann – tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.
(Margaret Mead)


Jede gesellschaftliche Veränderung beginnt mit einer Idee, von Einzelpersonen oder wenigen Menschen. Der Idee geht etwas voraus – das Bedürfnis, etwas verändern zu wollen oder zu müssen, um das Zusammenleben der Menschen zu verbessern. Nachdem eine Idee, eine Vision ausgesprochen wird und Verbreitung findet, folgen Multiplikator/innen, die sich ebenfalls eine Veränderung wünschen.
Die Liste der Ungerechtigkeiten auf dieser Welt ist ungebrochen lang. Diskriminierung und Ausgrenzung von Frauen und Liberalen innerhalb der Religion sind ein Ausschnitt all dieser Ungerechtigkeiten. Unsere Vision ist die Idee, innerhalb des Islam einen Platz für liberale und säkulare Muslime zu schaffen, für Muslime, die im 21. Jahrhundert und ohne Unterschied zum sogenannten Westen selbstbestimmt, frei und demokratisch leben wollen. Vor allem aber auch einen Ort zu schaffen, an dem Männer und Frauen sich gleichberechtigt sowohl mit der aktuellen Situation auseinandersetzen als auch an Veränderungen im Islam arbeiten – die Ibn Rushd-Goethe-Moschee. Bald nach ihrer Eröffnung wurde klar, dass es nicht nur unzählige Wohlgesonnene, sondern aktive Multiplikator/innen für die Idee einer liberalen Moschee gab. Menschen unterstützen die Ibn Rushd–Goethe Moschee mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. Ohne Verbreiterung, ohne Multiplikation, kann die Idee nicht funktionieren. Der Erfolg der Idee und Vision zeigt sich ausschließlich in der gelebten Praxis.

Seyran Ates
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Seyran Ates

Rechtsanwältin, Autorin, Aktivistin, Gründerin der Ibn Rushd-Goethe Moschee

Seyran Ateş ist sowohl eine Rechtsanwältin für Familienrecht als auch Autorin diverser gesellschaftskritischer Bücher. Als Frauenrechtsaktivistin, Menschenrechtsaktivistin und muslimische Frau gehört sie unter anderem zu den bedeutendsten Stimmen im Kampf gegen religiöse und traditionsgebundene Gewalt. Als Anwältin vertritt sie vor allem Frauen aus islamischen Ländern. Ihre Bücher stimulieren und inspirieren die Diskussion über Gleichstellung der Geschlechter, den Islam und die Integration. Neben zahlreichen Preisen ist sie Trägerin des erstklassigen Cross-Border Awards.
Seyran Ateş wurde 1963 in Istanbul geboren und lebt seit 1969 in Berlin. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und hat sich auf Strafrecht und Familienrecht spezialisiert und praktiziert seit 1997 als Rechtsanwältin. Im Juni 2017 eröffnete Seyran Ateş mit anderen Gesellschaftern die liberale Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin. Es geht um die erste liberale Moschee in Deutschland, in der Männer und Frauen gemeinsam beten und Frauen die Rolle des Imames einnehmen und das Gebet führen können.
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Die Suche nach dem guten Leben für alle

Das gesellschaftliche Klima gegenüber dem Islam hat sich in der westlichen Welt verschärft. Eine Haltung des ‚Wir und die Anderen’ macht sich breit, in der die Abgrenzung und nicht das Verbindende im Vordergrund stehen. Das bedroht den sozialen Zusammenhalt. Die aktuelle Frage lautet, wie ein neues Wir aus- sehen muss, um der Vielfalt der unterschiedlichen Glaubensüberzeugungen und Weltanschauungen gerecht zu werden, die inzwischen in Europa Fuß gefasst haben. Wie kann in unseren multikulturellen und multireligiösen Gesellschaften ein friedvolles und gerechtes Zusammenleben gestaltet werden? Wie können Vorurteile und Angst gegenüber ‚den Anderen’ abgebaut werden, ohne dabei den Problemen aus dem Weg zu gehen, die sich im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen ergeben?
Auf diese Fragen richtet sich das multimediale Projekt ‚Auf der Suche nach einem neuen Wir in den Niederlanden’. Inzwischen ist Nieuwwij.nl (NeuesWir.nl) die größte interreligiöse Online-Dialogplattform in den Niederlanden. Trainer/innen multiplizieren die Idee in Schulen, im Betriebsleben und im politischen Bereich.

Manuela Kalsky
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Manuela Kalsky

Leiterin Forschungszentrum DSTS, Gründerin „Nieuw Wij“

Prof. Dr. Manuela Kalsky ist Leiterin des Forschungszentrums der Dominikaner in den Niederlanden (DSTS) und des multimedialen interreligiösen Projekts Nieuw Wij (Neues Wir). Sie bekleidet den Edward Schillebeeckx Lehrstuhl für Theologie und Gesellschaft an der Vrije Universiteit in Amsterdam.
Manuela Kalsky studierte Evangelische Theologie in Marburg und Amsterdam und promovierte zur Christologie aus der Sicht von Frauen in unterschiedlichen Kulturen. Sie hatte Lehraufträge in Wien, Hamburg, Fribourg, Hannover und war Gastprofessorin an der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg.
In ihrer Arbeit spezialisiert sie sich auf aktuelle Fragen zur Religion in unserer säkularisierten Gesellschaft. Zur Zeit leitet sie ein Forschungsprojekt zum guten Leben für alle aus transreligiöser Sicht.
Mehr Informationen und Publikationen sind zu finden auf den Websites:
Manuela Kalsky | NieuwWij | Dominicaans Studiecentrum

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Gespräche zum Gehörten
Diese Sequenz bietet die Möglichkeit, erste Gedanken und Ideen zu den Keynotes für sich zu ordnen und untereinander auszutauschen.
11:00 Pause
Stimmen zum Vormittag: was wirkt?
Angeregt durch die Keynotes gehen wir mit den Referent/innen und speziell zu diesem Thema eingeladenen Resonanzgeber/innen weiter auf das Tagesthema ein.

Heute mit: Seyran Ates, Udo Felizeter, Manuela Kalsky, Nadja Madlener, Klaus Schwertner
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Seyran Ates

Rechtsanwältin, Autorin, Aktivistin, Gründerin der Ibn Rushd-Goethe Moschee

Seyran Ateş ist sowohl eine Rechtsanwältin für Familienrecht als auch Autorin diverser gesellschaftskritischer Bücher. Als Frauenrechtsaktivistin, Menschenrechtsaktivistin und muslimische Frau gehört sie unter anderem zu den bedeutendsten Stimmen im Kampf gegen religiöse und traditionsgebundene Gewalt. Als Anwältin vertritt sie vor allem Frauen aus islamischen Ländern. Ihre Bücher stimulieren und inspirieren die Diskussion über Gleichstellung der Geschlechter, den Islam und die Integration. Neben zahlreichen Preisen ist sie Trägerin des erstklassigen Cross-Border Awards.
Seyran Ateş wurde 1963 in Istanbul geboren und lebt seit 1969 in Berlin. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin und hat sich auf Strafrecht und Familienrecht spezialisiert und praktiziert seit 1997 als Rechtsanwältin. Im Juni 2017 eröffnete Seyran Ateş mit anderen Gesellschaftern die liberale Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin. Es geht um die erste liberale Moschee in Deutschland, in der Männer und Frauen gemeinsam beten und Frauen die Rolle des Imames einnehmen und das Gebet führen können.
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Udo Felizeter

Mitgründer von Open Piano for Refugees und des sozialen Musikinstituts DoReMi

Der Vorarlberger Udo Felizeter gründete zusammen mit Nico Schwendinger nach einer gemeinsamen Radtour im Juni 2016 das Sozialprojekt „Open Piano for Refugees“. Sie stellen frei zugängliche Flügel in den öffentlichen Raum in Österreich, Deutschland und der Schweiz: Alle dürfen spielen. Alle dürfen zuhören. Nach 23 Standorten und über 100 Tagen outdoor mit ihren Flügeln gründeten sie in Wien zusammen mit Barbara Plank im März 2018 das soziale Musikinstitut DoReMi, welches v.a. die Inklusion von geflüchteten und sozial benachteiligten Menschen fördert: Ein Musikinstrument wird zum Integrationsinstrument. Der Unterricht ist für alle Gesellschaftsschichten leistbar, da bei DoReMi gilt: „Zahl so viel du kannst“. Neben seinem Studium an der BOKU und seinen sozialen Projekten wirkt Udo Felizeter gemeinsam mit der Caritas an Klimaschutzprojekten in Äthiopien und Uganda mit.
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Manuela Kalsky

Leiterin Forschungszentrum DSTS, Gründerin „Nieuw Wij“

Prof. Dr. Manuela Kalsky ist Leiterin des Forschungszentrums der Dominikaner in den Niederlanden (DSTS) und des multimedialen interreligiösen Projekts Nieuw Wij (Neues Wir). Sie bekleidet den Edward Schillebeeckx Lehrstuhl für Theologie und Gesellschaft an der Vrije Universiteit in Amsterdam.
Manuela Kalsky studierte Evangelische Theologie in Marburg und Amsterdam und promovierte zur Christologie aus der Sicht von Frauen in unterschiedlichen Kulturen. Sie hatte Lehraufträge in Wien, Hamburg, Fribourg, Hannover und war Gastprofessorin an der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg.
In ihrer Arbeit spezialisiert sie sich auf aktuelle Fragen zur Religion in unserer säkularisierten Gesellschaft. Zur Zeit leitet sie ein Forschungsprojekt zum guten Leben für alle aus transreligiöser Sicht.
Mehr Informationen und Publikationen sind zu finden auf den Websites:
Manuela Kalsky | NieuwWij | Dominicaans Studiecentrum

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Nadja Madlener

Innovationsmanagement, Diakonie Eine Welt

Studium der Pädagogik und der Soziologie in Wien und Berlin, Doktorat in Bildungswissenschaften, Masterstudium Sozialmanagement an der Wirtschaftsuniversität Wien, danach Leitung des Bereichs „Flucht, Migration und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ im Kardinal König Haus; aktuelle Tätigkeit: Innovationsmanagement, Diakonie eine Welt
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Klaus Schwertner

Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien

Klaus Schwertner studierte an der IMC Fachhochschule Krems Gesundheitsmanagement. Nach seinem Studium leitete er bei der NÖ Landeskliniken-Holding den Bereich PR & Kommunikation und war in dieser Funktion Pressesprecher der 27 niederösterreichischen Spitäler.
Von 2008 bis 2013 war Klaus Schwertner Pressesprecher der Caritas der Erzdiözese Wien. 2010 initiierte er die gemeinsame Initiative "Gegen-Unrecht: Kinder gehören nicht ins Gefängnis" von Caritas, Diakonie, SOS-Kinderdorf und Amnesty International, die von über 75 Organisationen und mehr als 116.000 Menschen unterstützt wurde. Seit März 2013 ist Klaus Schwertner Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien. Für seinen Einsatz wurde er 2016 als „Kommunikator des Jahres“ geehrt.
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Katharina Hofbauer, Harfe
Die kontemplative Einheit schließt den Vormittag ab. Musik unterstützt diese Zeit der Muße.
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Katharina Hofbauer

Harfenistin

Die „vielsaitige“ Harfenistin Katharina Hofbauer bespielt – seit ihrem Auszug aus dem beschaulichen Kärnten in die Musikweltstadt Wien und ihrem erfolgreichen Master-Studienabschluss an der KWPU – solistisch wie auch in mannigfaltigen Ensemblebesetzungen, unter anderem Bühnen und Gräben der Wiener Staatsoper, des Wiener Musikvereins, des Volkstheaters und des Wiener Konzerthauses. Ihre musikalische und stilistische Vielfalt reicht dabei von Klassik über Volksmusik und Elektronik (u. a. dRUMMERqUEEN) bis hin zur Improvisation und musikalischen Unterstützung am Krankenbett. Außerdem engagiert sie sich bei diversen Musikvermittlungsprojekten (u. a. Wiener Hoffräulein; Verein Kultur für Kinder in Zusammenarbeit mit dem Wien Museum und den Wiener Sängerknaben) und ist am Zentrum für Musikvermittlung Wien 14 als Harfenpädagogin tätig.
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13:00 Mittagspause
Am Nachmittag stehen drei Angebote zur Verfügung:

A) Weiterdenken

Wirksam durch Multiplikation
Weiterdenken zeigt Wirkung. Wann nehmen wir uns Zeit zum gründlichen Nachdenken – in die Weite und in die Tiefe? Dieser Nachmittag ist der oft ersehnte Raum für Vertiefung und Austausch. Wir arbeiten weiter am Thema des Tages. Wir verarbeiten unsere Eindrücke, stellen Fragen und diskutieren mit Referierenden und Teilnehmenden. Ziel dieses Nachmittags ist die kollektive und individuelle Vertiefung in Richtung „Wirksamkeit durch Multiplikation“.
Moderations-Team:
Johannes Jurka, Robert Gerstbach-Muck, Thomas Krumpholz, Karin Michaela Krischanitz, Georg Nuhsbaumer, Verena Purer, Andrea Udl

B) Raum zum Atmen

vertrauensvoll . reduzieren . multiplizieren
Der Workshop will im dichten Programm der Tage Raum geben. Gehörtes klingt nach, neue Sichtweisen kommen hinzu, Stille, Natur und Übungen wirken. So kann Vertrauen wachsen, wird Reduktion befreiend erlebt und Multiplikation möglich. Impulse der christlichen Spiritualität geben Ausrichtung und Weite.
Dabei können die Teilnehmer/innen im Workshop „Räume“ erleben: den Garten, das alte Gewächshaus, den Meditationsraum. Einfache Übungen der Wahrnehmung wirken entspannend und lassen wach werden für den Augenblick.
Die Workshopleiter/innen erzählen, was für sie konkret „vertrauensvoll reduzieren und multiplizieren“ bedeutet. Diese persönlichen Zeugnisse wollen Anregung für Austausch und eigene Reflexion sein.
Im letzten Teil des Workshops dürfen Sie wählen und sich inspirieren lassen für den eigenen Lebensweg:
  • töpfernd-kreativ (Ruth Pucher MC)
  • biblisch-spirituell (Christa Huber CJ)
  • psychologisch-existentiell (Josef Maureder SJ)
Dieses Angebot will Schritte zeigen zum Durchatmen und Aufatmen – mit Übungen, die Wirkung haben im Alltag.

Christa Huber CJ, Josef Maureder SJ, Ruth Pucher MC
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Christa Huber CJ

Mitarbeiterin im Kardinal König Haus, "Stille in Wien"

Geboren 1964 in Radolfzell am Bodensee, Deutschland; theologisches Studium, tätig in der Gemeindeseelsorge im Bistum Freiburg. Ausbildung in Meditation, Geistliche Begleitung und Exerzitien. 2004-06 Mitarbeit im Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn (Exerzitien/ Kontemplation/ Aufbau der Vertiefungstage); danach Eintritt in die Congregatio Jesu (CJ). 2008-2013 Diasporaseelsorge in Südthüringen und Aufbau „Haus der Begegnung“ in Schleusingen, seit 2011 Begleitung der 30-tägigen Exerzitien in St. Peter/Schwarzwald, 2010-2013 berufsbegleitendes Studium in Theologie der Spiritualität in Münster. Tertiatsjahr in Jerusalem, Jordanien und Manresa. Seit 2014 freiberuflich tätig im Bereich Exerzitien und Kontemplation; seit November 2015 Mitarbeiterin im Kardinal König Haus, „Stille in Wien“.
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Josef Maureder SJ

Leiter des Bereichs Spiritualität und Exerzitien im Kardinal König Haus

Geboren 1961 in Niederwaldkirchen, OÖ; 1979 Eintritt in den Jesuitenorden,
1988 Priesterweihe. Studium von Philosophie (München), Theologie (Frankfurt) und Psychologie (Rom). Ausbildung in geistlicher Begleitung und Exerzitienbegleitung. Von 1996 – 2006 Begleitung junger Erwachsener als Verantwortlicher für die Berufungspastoral der österreichischen Jesuiten im Haus Manresa in Linz. Gleichzeitig Referent in Ausbildungs- und Fortbildungskursen für geistliche Begleitung und Exerzitienbegleitung in Österreich und Deutschland. Von 2007 – 2015 Novizenmeister der Jesuiten in Nürnberg für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Therapeut für Existenzanalyse und Logotherapie, Referent im Bereich Spiritualität und Psychologie. Veröffentlichungen über Entscheidungsprozesse und menschliche Reife.
Seit 2015 Leiter des Bereichs Spiritualität und Exerzitien im Kardinal König Haus.
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Ruth Pucher MC

Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus

Mag. Ruth Pucher MC ist Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet sie in der Vermittlung von Kunst und Spiritualität. Als ausgebildete Restauratorin, Fremdenführerin und Bibliodramaleiterin sind ihre Zugänge zur Erschließung von Kunst vielseitig – kulturhistorisch und handwerklich, biografisch und dialogisch, symboldidaktisch und mystagogisch – in jedem Fall ganzheitlich und persönlich. Sie ist Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus und in der Begleitung von Ordensgemeinschaften tätig.
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C) Lehrkräfte verändern Lebenswege

Exkursion: Teach for Austria Zielschule in Wien
Teach for Austria Fellows wirken an Schulen mit Kindern, deren Eltern meistens geringe oder keine Bildungsabschlüsse haben und bei denen das Familieneinkommen im untersten Dezil der Gesellschaft liegt. Mit Engagement und Begeisterung arbeitet Teach for Austria für das fachliche und soziale Weiterkommen der Kinder und setzt sich darüber hinaus als österreichische Bildungsinitiative für Chancengerechtigkeit im Bildungsbereich ein. Im Rahmen dieser Exkursion wird eine Zielschule in Wien besucht, um Einblicke in dieses Projekt und Lessons Learned bezogen auf das Thema „Wirksamkeit“ zu gewinnen.
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Mirela Mihaljevic
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Mirela Mihaljevic

Programmleiterin bei Teach for Austria

Lehramtsstudium für die Fächer Deutsch und Englisch in Zagreb, Graz und Wien. Danach einige Jahre Trainertätigkeit im AMS- Kontext und seit zwölf Jahren Unterrichtstätigkeit im NMS-, BHS- und AHS-Bereich in Wien und Niederösterreich. Währenddessen übernahm sie nach dem Abschluss des Masterstudiums “Educational Leadership” an der Donau-Universität Krems sowie nach dem Führungskräftelehrgang an der Pädagogischen Hochschule Wien diverse Koordinations- und Führungsaufgaben in der Schule. Neben der Tätigkeit in der Schule unterrichtete sie auch an der Pädagogischen Hochschule in Strebersdorf, Wien. Weiters begutachtet sie für das Bundesministerium für Bildung DaZ-Schulbücher. Seit September 2017 ist sie bei Teach for Austria als Programmleiterin tätig. Das Leadership-Programm bereitet Fellows auf die Arbeit in den Schulen vor.
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18:00
TREFFPUNKT - Austausch und kulinarische Stärkung
DJn Kollektiv "Brunnhilde"

Vernissage Bosna Quilt Werkstatt

Die Bosna Quilt Werkstatt ist 1993 in der Zeit des Bosnienkriegs entstanden. Im Rahmen einer Initiative, die bosnische Flüchtlingsfrauen mit Vorarlberger Künstlerinnen zusammenbrachte, entwarf Lucia Lienhard-Giesinger moderne Quilts, die von den bosnischen Frauen nach ihren Vorstellungen gesteppt wurden. So entstanden in einer Garage des Flüchtlingsheims Galina bei Feldkirch die ersten Bosna Quilts.
Als die Bosnierinnen nach Ende des Krieges in ihre Heimat zurückkehrten, wollten sie die Arbeit fortführen. Seither werden die Quilts in Vorarlberg entworfen und in Bosnien übernäht: Textilkunst über Grenzen hinweg. Elf Familien haben damit ein regelmäßiges Einkommen.
Mittlerweile wurden etwa 2000 Quilts verkauft. Sie hängen in privaten Wohnungen und in öffentlichen Gebäuden. Und halten hundertfach die Erinnerung daran wach, dass es möglich ist, Menschen in Notsituationen eine Lebensperspektive zu geben, die trägt.
Die Bosna Quilt Werkstatt feiert heuer ihr 25 Jahre-Jubiläum. Eine besondere Freude, dies mit einer Ausstellung im Kardinal König Haus zu tun.
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Vertrauen und Krieg – das Beispiel Bosnien

Es heißt gemeinhin, die Wahrheit ist das erste Opfer des Krieges. Das stimmt gewiss, jedoch lässt sich Wahrheit – im Sinne der Tatsachen und Fakten – nach dem Ende kriegerischer Konflikte bei gutem Willen zumindest ergründen. Was in kriegerischen Konflikten – wie z.B. im jugoslawischen „Bruderkrieg“ der 1990er Jahre – womöglich für immer droht, ist der aus Angst, Hass und tiefer Enttäuschung geborene Verlust des Vertrauens – in den Bruder, den Nachbarn, den Staat, schließlich in sich selbst.
Wie nun kann in einer Situation des völligen Vertrauensverlustes Hilfe wirksam werden?
Wie kann die internationale Gemeinschaft einem Land und seinen Bürgerinnen und Bürgern helfen? Was können wir gemeinsam beitragen, damit das Trauma des Krieges, des Verlustes engster Verwandter und Freunde, was können wir tun, damit diese schrecklichen Wunden heilen ?
Anhand des Schicksals von Bosnien und Herzegowina, wo Wolfgang Petritsch nach dem Ende des Krieges als UNO-Zivilverwalter für die Umsetzung des Friedensvertrages von Dayton verantwortlich war, schildert er anhand von Beispielen den mühsamen Weg des Wiederaufbaues, der zurück in eine menschliche Normalität führen soll.
Damit können freilich bloß die materiellen Voraussetzungen für die Rückgewinnung des zwischenmenschlichen Vertrauens geschaffen werden. Dennoch war die ins Land geflossene öffentliche Hilfe Europas und der USA wichtig, hat sie doch den Überlebenden ein Dach über dem Kopf gesichert.
Neben riesigen Hilfsgeldern, die den Wiederaufbau finanziert haben, sind die zahlreichen privaten Initiativen von großer Bedeutung, da gerade diese Freiwilligen den Überlebenden Menschlichkeit, Hinwendung und Empathie entgegenbringen. Die Bosna Quilt Werkstätte ist ein solches Paradebeispiel privaten Engagements. Deren fortgesetzte Wirksamkeit ist beispielgebend, denn es leistet einen unschätzbaren Beitrag zur Überwindung des Misstrauens als Folge des Konfliktes.

Wolfgang Petritsch
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Wolfgang Petritsch

Präsident der Österreichischen Marshallplan Stiftung

Präsident der Österreichischen Marshallplan Stiftung die sich der Förderung des akademischen Austausches zwischen den USA und Europa widmet.
Er war 40 Jahre lang als Diplomat u.a. im Kabinett von Bundeskanzler Bruno Kreisky und als Botschafter in Belgrad, bei der UNO und der OECD in Paris tätig. Als Balkanexperte war Petritsch EU-Friedensverhandler im Kosovo und der Hohe Repräsentant der UNO in Bosnien und Herzegowina, wo er den Wiederaufbau des kriegszerstörten Landes geleitet hat. Unter seinem Vorsitz konnte die Aufteilung des Staatsbesitzes Jugoslawiens auf die Nachfolgestaaten festgelegt werden. Als Präsident der UNO-Landminenkonvention hat Petritsch die "Nairobi Conference for a Mine-Free World“ geleitet und die Konvention zum Verbot der Streumunition mitverhandelt.

Neben seiner Vortragstätigkeit in Europa, Asien und USA ist Petritsch in den Konfliktregionen des Südkaukasus sowie in der Ukraine aktiv.
Autor zahlreicher wissenschaftlicher und publizistischer Beiträge in internationalen Medien und von Büchern in zahlreichen Sprachen, u.a. "Bosnien und Herzegowina: Hat der Friede eine Chance?“, "Kosovo-Kosova: Der lange Weg zum Frieden“, "Kärnten liegt am Meer. Konfliktgeschichten über Trauma, Macht und Identität“ sowie den Bestseller "Bruno Kreisky. Die Biografie“.

Petritsch ist Träger des Europäischen Menschenrechtspreises 2007

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Wirksam durch Vertrauen
Mittwoch, 24. Oktober 2018
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Renate Welsh

Autorin, Leiterin der „VinziRast“ Schreibwerkstätten

Renate Welsh wurde 1937 in Wien geboren. Sie studierte Englisch, Spanisch und Staatswissenschaften, brach das Studium jedoch ab und arbeitete freiberuflich als Übersetzerin. Sie schreibt seit 1970 Kinder- und Jugendbücher, für die sie zahlreiche Preise erhalten hat (zu den bekanntesten Titeln zählen „Das Vamperl“ oder „Johanna“) und seit 1983 Romane und Essays.
Seit über zehn Jahren leitet sie in der "VinziRast" in Wien Schreibwerkstätten. Dort arbeitet sie mit Obdachlosen, zum Teil Alkoholkranken und mehrfach marginalisierten Menschen.
Schreibwerkstätten mit den verschiedensten Gruppen sind ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens geworden, wobei lebendiges Zuhören, das sie für ansteckend hält, mindestens so wichtig ist wie das Schreiben selbst.
Eine der für sie schönsten Rückmeldungen einer Schreibwerkstatt-Teilnehmerin war: "Du machst Fenster auf, wo keine sind.“
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Vertrauen oder Verlässlichkeit?

Es gibt kaum ein Führungsleitbild in einem großen Konzern oder Familienunternehmen, in dem das Vertrauen nicht einen prominenten Platz einnimmt. Und aus der Sicht des Managements ist dieser Ehrenplatz des Vertrauens auch durchaus plausibel: Wo Vertrauen herrscht, dort kann man kreativ, schnell und effizient arbeiten. Dort ist es leicht, eine gesunde Fehlerkultur zu etablieren. Allerdings wird mit dem Begriff des Vertrauens ein Begriff, der ursprünglich vor allem im privaten Leben beheimatet gewesen ist, auf das Arbeitsleben übertragen. Steht dahinter nicht eine Illusion? Welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden? Geht es wirklich um Vertrauen oder sollte man in vielen Kontexten nicht vielmehr von Verlässlichkeit sprechen?

Michael Bordt SJ
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Michael Bordt SJ

Vorstand und Professor an der Hochschule für Philosophie München

Prof. Dr. Michael Bordt SJ arbeitet als Professor und Vorstand des Instituts für Philosophie und Leadership an der Hochschule für Philosophie in München. Das Institut berät und begleitet Führungskräfte in Spitzenposition internationaler Konzerne, Familienunternehmen, junge "High Potentials" und Gründer (Startups). Die wesentliche Elemente der Begleitung und der Ausbildungskurse sind dabei der Spiritualität des Jesuitenordens, vor allem den Exerzitien, sowohl in der traditionell-ignatianischen, als auch den kontemplativen Exerzitien in der Tradition von Franz Jalics SJ, entnommen. In Gries, aber auch in Wien ('Stille in Wien') hat er viele Jahre Meditationskurse begleitet.
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Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser?

Vom wirkungsvollen Umgang mit Vertrauen in Organisationen
Vertrauen ist ein schillernder Begriff, der uns oft begegnet. Was genau steckt dahinter? Was bedeutet Vertrauen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt?
Die wissenschaftliche Forschung demonstriert eindrucksvoll, wie wichtig Vertrauen ist. Unternehmen mit einem hohen Level an Vertrauen von Seiten der Mitarbeiter/innen zeigen eine bessere Performanz, bessere Reputation, höhere Mitarbeiterzufriedenheit und eine ausgeprägte Kooperationsbereitschaft. Mitarbeiter/innen tauschen verstärkt Wissen aus, verhindern mögliche Krisenfälle durch rechtzeitiges Agieren, sind selbstständiger und übernehmen verstärkt Verantwortung.
Ist Vertrauen also immer der goldene Weg? Den aktuellen Studien kann man deutlich entnehmen, dass sie von der Annahme ausgehen, dass Kontrolle gut ist, aber Vertrauen besser. Zu viel Kontrolle soll einer sozialen Beziehung schaden, denn Kontrolle signalisiert Misstrauen und erzeugt eine abwehrende Haltung beim Kontrollierten. Paradoxerweise entsteht fallweise durch Kontrolle sogar erst jenes Verhalten, das eigentlich verhindert werden sollte. Es zeigt sich aber auch, dass Kontrolle – “richtig” ausgeübt – Vertrauen fördern und auf diese Weise eine Win-Win Situation für Führungskraft und Mitarbeiter/in entstehen kann. Sinnvolle Kontrollsysteme, die auf Wirksamkeit abzielen, machen das Thema Compliance bzw. Regeltreue für Unternehmen zu einem Erfolgsrezept.

Ann-Marie Nienaber
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Ann-Marie Nienaber

Professor für Human Resource Management und Organisation Behaviour, Coventry University

Ann-Marie I. Nienaber is Professor in Human Resource Management and Organizational Behaviour at the Centre for Trust, Peace and Social Relations (CTPSR) at Coventry University and the Head of the Research Group: Trust and Workplace Relations. She is also affiliated to the Centre of Management, University of Munster, Germany.
Her research interests focus on trust in and between organizations and ethical management. She is keenly interested in developing a close relationship to industry for a deeper understanding of the specific challenges of trust and ethical behaviour in practice. Professor Nienaber’s vision is it to develop responsible, creative, and innovative leaders for the economy. She has won several prizes for her work, e.g. Best Full Paper Award 2014 of the British Academy of Management (Organizational Psychology) with a paper that analyses the issues of trust and control along the supply chain or the prize for one of the Most Impressive Papers 2015 from Emerald Group Publishing Limited regarding trust repair in the financial field. At the moment, she is working on three key projects, (1) How to overcome entrepreneurial distrust in technology parks (British Council fund), (2) Barriers of trust in the health sector (British Academy fund) and (3) Building trust in new transport systems (European Horizon project). Her research has been published in a number of renowned journals such as Human Resource Management (Financial Times Ranking No 11) or Journal of Business Ethics (Financial Times Ranking No 16). Recently, Ann-Marie Nienaber co-edited the Companion “Trust”, a unique compendium of research and theory in the field of trust in the workplace. The contributors are worldwide leaders in the trust field. This book is of great interest for any academic, graduate student and practitioner interested in trust in general, in particular fields such as health care or public administration or for specific minority groups.
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Gespräche zum Gehörten
Diese Sequenz bietet die Möglichkeit, erste Gedanken und Ideen zu den Keynotes für sich zu ordnen und untereinander auszutauschen.
11:00 Pause
Stimmen zum Vormittag: was wirkt?
Angeregt durch die Keynotes gehen wir mit den Referent/innen und speziell zu diesem Thema eingeladenen Resonanzgeber/innen weiter auf das Tagesthema ein.

Heute mit: Michael Bordt SJ, Marlies Matejka, Ann-Marie Nienaber, Regina Polak, Patrick Schuchter
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Michael Bordt SJ

Vorstand und Professor an der Hochschule für Philosophie München

Prof. Dr. Michael Bordt SJ arbeitet als Professor und Vorstand des Instituts für Philosophie und Leadership an der Hochschule für Philosophie in München. Das Institut berät und begleitet Führungskräfte in Spitzenposition internationaler Konzerne, Familienunternehmen, junge "High Potentials" und Gründer (Startups). Die wesentliche Elemente der Begleitung und der Ausbildungskurse sind dabei der Spiritualität des Jesuitenordens, vor allem den Exerzitien, sowohl in der traditionell-ignatianischen, als auch den kontemplativen Exerzitien in der Tradition von Franz Jalics SJ, entnommen. In Gries, aber auch in Wien ('Stille in Wien') hat er viele Jahre Meditationskurse begleitet.
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Marlies Matejka

Leiterin der Telefonseelsorge Wien

Marlies Matejka, 1957 in Deutschland geboren, Ausbildung zur Sozialarbeiterin an der Fachhochschule in Freiburg/Breisgau, lebt seit 1981 mit ihrem Mann in Wien. Erste berufliche Erfahrungen als Erzieherin in einer Wohngemeinschaft für aus der Haft entlassene Burschen der Bewährungshilfe. Seit 1982 zunächst ehrenamtliche Mitarbeit in der Telefonseelsorge. Parallel als Sozialarbeiterin in einer Beratungsstelle für Schwangere in Notsituationen und in einer Ehe- und Familienberatungsstelle tätig. Seit 2007 Leiterin der Telefonseelsorge in Wien. Mutter von drei Töchtern und Oma von zwei Enkeln.
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Ann-Marie Nienaber

Professor für Human Resource Management und Organisation Behaviour, Coventry University

Ann-Marie I. Nienaber is Professor in Human Resource Management and Organizational Behaviour at the Centre for Trust, Peace and Social Relations (CTPSR) at Coventry University and the Head of the Research Group: Trust and Workplace Relations. She is also affiliated to the Centre of Management, University of Munster, Germany.
Her research interests focus on trust in and between organizations and ethical management. She is keenly interested in developing a close relationship to industry for a deeper understanding of the specific challenges of trust and ethical behaviour in practice. Professor Nienaber’s vision is it to develop responsible, creative, and innovative leaders for the economy. She has won several prizes for her work, e.g. Best Full Paper Award 2014 of the British Academy of Management (Organizational Psychology) with a paper that analyses the issues of trust and control along the supply chain or the prize for one of the Most Impressive Papers 2015 from Emerald Group Publishing Limited regarding trust repair in the financial field. At the moment, she is working on three key projects, (1) How to overcome entrepreneurial distrust in technology parks (British Council fund), (2) Barriers of trust in the health sector (British Academy fund) and (3) Building trust in new transport systems (European Horizon project). Her research has been published in a number of renowned journals such as Human Resource Management (Financial Times Ranking No 11) or Journal of Business Ethics (Financial Times Ranking No 16). Recently, Ann-Marie Nienaber co-edited the Companion “Trust”, a unique compendium of research and theory in the field of trust in the workplace. The contributors are worldwide leaders in the trust field. This book is of great interest for any academic, graduate student and practitioner interested in trust in general, in particular fields such as health care or public administration or for specific minority groups.
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Regina Polak

Professorin für Praktische Theologie und Religionsforschung, Universität Wien

Regina Polak ist Praktische Theologin am Institut an der Katholisch-Theologischen Fakultät. Sie forscht zu den Themen Migration, Flucht und Religion, Interreligiöser Dialog im Kontext von Migrationsgesellschaften Europas, sozioreligiöse Transformationsprozesse in Europa und engagiert sich im christlich-jüdischen sowie christlich-islamischen Dialog.
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Patrick Schuchter

Philosoph, Krankenpfleger und Gesundheitswissenschaftler

Dr. Patrick Schuchter MPH, Philosoph, Krankenpfleger und Gesundheitswissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Palliative Care und Organisationsethik / IFF Wien / Alpen Adria Universität Klagenfurt, ist in verschiedenen Palliative Care- und Ethik-Projekten im Gesundheits- und Sozialsystem tätig und beschäftigt sich mit Vorliebe mit der Frage, wie Reflexionsprozesse zu existenziellen, philosophischen und ethischen Grundfragen organisiert und gestaltet werden können.
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Sophie Abraham, Cello
Die kontemplative Einheit schließt den Vormittag ab. Musik unterstützt diese Zeit der Muße.
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Sophie Abraham

Cellistin

Kammermusikalisch. Solistisch. Programmatisch. Leidenschaftlich.
Die 1986 geborene Cellistin Sophie Abraham komponiert, interpretiert und improvisiert mit großer Lust entlang musikalisch-kreativer Grenzüberschreitungen. Zwischen Klassik, zeitgenössischen Kompositionen und experimentellen Klanglandschaften. Im radio.string.quartet, im Trio Frühstück, im Ensemble Scurdia, mit Folke Tegetthoff, in ihren Soloprogrammen. Im Zentrum für Musikvermittlung Wien und in der Musikschule an St. Pölten unterrichtet sie mit Freude und Interesse an der dabei entstehenden Interaktion. Zahlreiche Preise, Stipendien und Kompositionsaufträge für Werbung und Film.
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13:00 Mittagspause
Am Nachmittag stehen drei Angebote zur Verfügung:

A) Weiterdenken

Wirksam durch Vertrauen
Weiterdenken zeigt Wirkung. Wann nehmen wir uns Zeit zum gründlichen Nachdenken – in die Weite und in die Tiefe? Dieser Nachmittag ist der oft ersehnte Raum für Vertiefung und Austausch. Wir arbeiten weiter am Thema des Tages. Wir verarbeiten unsere Eindrücke, stellen Fragen und diskutieren mit Referierenden und Teilnehmenden. Ziel dieses Nachmittags ist die kollektive und individuelle Vertiefung in Richtung „Wirksamkeit durch Vertrauen“.
Moderations-Team:
Robert Gerstbach-Muck, Thomas Krumpholz, Karin Michaela Krischanitz, Georg Nuhsbaumer, Verena Purer, Andrea Udl

B) Raum zum Atmen

vertrauensvoll . reduzieren . multiplizieren
Der Workshop will im dichten Programm der Tage Raum geben. Gehörtes klingt nach, neue Sichtweisen kommen hinzu, Stille, Natur und Übungen wirken. So kann Vertrauen wachsen, wird Reduktion befreiend erlebt und Multiplikation möglich. Impulse der christlichen Spiritualität geben Ausrichtung und Weite.
Dabei können die Teilnehmer/innen im Workshop „Räume“ erleben: den Garten, das alte Gewächshaus, den Meditationsraum. Einfache Übungen der Wahrnehmung wirken entspannend und lassen wach werden für den Augenblick.
Die Workshopleiter/innen erzählen, was für sie konkret „vertrauensvoll reduzieren und multiplizieren“ bedeutet. Diese persönlichen Zeugnisse wollen Anregung für Austausch und eigene Reflexion sein.
Im letzten Teil des Workshops dürfen Sie wählen und sich inspirieren lassen für den eigenen Lebensweg:
  • töpfernd-kreativ (Ruth Pucher MC)
  • biblisch-spirituell (Christa Huber CJ)
  • psychologisch-existentiell (Josef Maureder SJ)
Dieses Angebot will Schritte zeigen zum Durchatmen und Aufatmen – mit Übungen, die Wirkung haben im Alltag.

Christa Huber CJ, Josef Maureder SJ, Ruth Pucher MC
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Christa Huber CJ

Mitarbeiterin im Kardinal König Haus, "Stille in Wien"

Geboren 1964 in Radolfzell am Bodensee, Deutschland; theologisches Studium, tätig in der Gemeindeseelsorge im Bistum Freiburg. Ausbildung in Meditation, Geistliche Begleitung und Exerzitien. 2004-06 Mitarbeit im Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn (Exerzitien/ Kontemplation/ Aufbau der Vertiefungstage); danach Eintritt in die Congregatio Jesu (CJ). 2008-2013 Diasporaseelsorge in Südthüringen und Aufbau „Haus der Begegnung“ in Schleusingen, seit 2011 Begleitung der 30-tägigen Exerzitien in St. Peter/Schwarzwald, 2010-2013 berufsbegleitendes Studium in Theologie der Spiritualität in Münster. Tertiatsjahr in Jerusalem, Jordanien und Manresa. Seit 2014 freiberuflich tätig im Bereich Exerzitien und Kontemplation; seit November 2015 Mitarbeiterin im Kardinal König Haus, „Stille in Wien“.
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Josef Maureder SJ

Leiter des Bereichs Spiritualität und Exerzitien im Kardinal König Haus

Geboren 1961 in Niederwaldkirchen, OÖ; 1979 Eintritt in den Jesuitenorden,
1988 Priesterweihe. Studium von Philosophie (München), Theologie (Frankfurt) und Psychologie (Rom). Ausbildung in geistlicher Begleitung und Exerzitienbegleitung. Von 1996 – 2006 Begleitung junger Erwachsener als Verantwortlicher für die Berufungspastoral der österreichischen Jesuiten im Haus Manresa in Linz. Gleichzeitig Referent in Ausbildungs- und Fortbildungskursen für geistliche Begleitung und Exerzitienbegleitung in Österreich und Deutschland. Von 2007 – 2015 Novizenmeister der Jesuiten in Nürnberg für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Therapeut für Existenzanalyse und Logotherapie, Referent im Bereich Spiritualität und Psychologie. Veröffentlichungen über Entscheidungsprozesse und menschliche Reife.
Seit 2015 Leiter des Bereichs Spiritualität und Exerzitien im Kardinal König Haus.
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Ruth Pucher MC

Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus

Mag. Ruth Pucher MC ist Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet sie in der Vermittlung von Kunst und Spiritualität. Als ausgebildete Restauratorin, Fremdenführerin und Bibliodramaleiterin sind ihre Zugänge zur Erschließung von Kunst vielseitig – kulturhistorisch und handwerklich, biografisch und dialogisch, symboldidaktisch und mystagogisch – in jedem Fall ganzheitlich und persönlich. Sie ist Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus und in der Begleitung von Ordensgemeinschaften tätig.
Website
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C) Agile Organisationsstrukturen in der Praxis

Exkursion: Technologieunternehmen TELE Haase
Das Technologieunternehmen TELE möchte nicht weniger als das Unternehmen der Zukunft sein: selbstorganisierte Teams ohne Führungskräfte, Regisseure statt Chefs und mehr Gestaltungsfreiräume für alle Mitarbeitenden. TELE ist eine der meisten zitierten sogenannten agilen Organisationen in Österreich und hat beim ASOM Symposium 2018 die Teilnehmenden fasziniert.

Im Rahmen der Woche der Wirksamkeit haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen einer Exkursion TELE hautnah von innen zu erleben und mit unterschiedlichen Mitarbeiter/innen von TELE direkt ins Gespräch zu kommen. Passend zum Tagesschwerpunkt "Wirksam durch Vertrauen" werden wir den Fokus auf folgen Fragen legen:
  • Wieviel Vertrauen braucht Selbstorganisation?
  • Wie fördere ich das Vertrauen in Selbstorganisation?
  • Welche Strukturen und Prozesse schaffen genügend Verbindlichkeit, damit Vertrauen entstehen kann?
  • Wie übertrage ich Ideen von TELE auf die Organisation, in der ich wirke?
Johannes Jurka, Markus Stelzmann
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Johannes Jurka

Leiter der Akademie für Sozialmanagement

Dr. Johannes Jurka, Leiter der Akademie für Sozialmanagement, Trainer im „Sozialmanagement 1 - Teams leiten“ und im Masterlehrgang „Management sozialer Innovationen“.

Ausbildung
Diplomstudien der Allgemeinen Sprachwissenschaft und der Anglistik (Universität Wien), PhD in theoretischer Sprachwissenschaft (University of Maryland, USA), diplomierter Sozialmanager (ASOM), Psychotherapeut in Ausbildung (Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, Wien).

ASOM
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Markus Stelzmann

Regisseur bei TELE Haase Steuergeräte

1965 geboren in Karlsruhe. Ausgebildeter Werkzeugmacher mit Lehramtsstudienweihen und Unternehmensgründer der ersten Stunde als Organisations-Entwickler und Weblösungsarchitekt. Angekommen in der Industrie als Montage- und Fertigungsplaner und SAP-Koordinator der Festo Didactic GmbH. Chef der Materialwirtschaft bei Beck IPC. Kauf des Unternehmens und Entwicklung der Geschäftsfelder Regenerative Energien und E-Mobilität.
2011 von Deutschland nach Wien importiert als Consultant für Change Management bei TELE Haase Steuergeräte. Ab 2013 operativer Regisseur bei TELE und federführender Co-Gestalter von Firmeneigentümer Christoph Haase bei der Entwicklung des „Unternehmens der Zukunft“.

Tele Haase
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18:00
TREFFPUNKT - Austausch und kulinarische Stärkung
DJn Kollektiv "Brunnhilde"

Trust in democracy

What can we (still) rely on?
At the heart of the current crisis of democracy there is a crisis of trust: trust among citizens is disappearing, as well as trust in public institutions and in political leaders. The increased capacity of people to control their representatives doesn’t translate easily into trust in democracy. The notion that transparency will restore public trust in democracy rests on several problematic assumptions, primarily the presupposition that “if only people knew” everything would be different. It is not so simple. The end of government secrecy does not mean the birth of the informed citizen, nor does more control necessarily suggest more trust in public institutions. Modern society was built on the hope that one day we will trust strangers and institutions as if they were members of our families. Recent experience shows, however, that the reverse is true.
In a globalized world citizens are losing trust not because the institutions have become less efficient or even more corrupt but because citizens have lost power to influence them. This situation of mistrust is usually perceived as crisis of political leadership or crisis of democracy, but we need to conceive it as crisis of politics in general.

Vortrag in englischer Sprache

Ivan Krastev
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Ivan Krastev

Chairman Centre for Liberal Strategies, Fellow IWM

Ivan Krastev is the chairman of the Centre for Liberal Strategies in Sofia and permanent fellow at the Institute for Human Sciences (IWM), Vienna. He is a founding board member of the European Council on Foreign Relations, a member of the Board of Trustees of The International Crisis Group and is a contributing opinion writer for the New York Times. His latest books in English are “After Europe” (UPenn Press, May 2017) “Democracy Disrupted. The Global Politics on Protest” (UPenn Press, May 2014); “In Mistrust We Trust: Can Democracy Survive When We Don't Trust Our Leaders?” (TED Books, 2013). He is a co-author with Stephen Holmes of a forthcoming book on Russian politics.
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Weiter Wirken
Donnerstag, 25. Oktober 2018

Selbstwirksamkeit bei Demenz

Alter(n) und Demenz als Entwicklungsaufgabe
Im Rahmen des Seminars wollen wir über Demenz nicht vorrangig als eine unheilbare, belastende und schwerwiegende Erkrankung (Außenperspektive) sprechen. Wir wollen uns vielmehr dem Thema Demenz aus der Perspektive der Betroffenen (Innenperspektive) nähern, und uns fragen, wie diese mit den Beeinträchtigungen zurechtkommen.
Um diese Frage zu beantworten, wenden wir uns den Erkenntnissen der subjektorientierten Demenzforschung zu, welche es den Betroffenen erlaubt, selbst zu Wort zu kommen. Dadurch bekommen wir Aufschluss nicht nur darüber, weshalb dementielle Einbußen von Betroffenen zumeist nicht als Erkrankung verstanden werden, und folglich keine „Krankheitseinsicht“ vorhanden ist. Es wird darüber hinaus klar, wieso sie sich vor Defizitkonfrontationen schützen müssen, wie sie ihr Selbst als wirksam, intakt und vollwertig empfinden können, und wieso dem Älterwerden als Entwicklungsaufgabe dabei eine zentrale Rolle zukommt.
Anhand von Fallbeispielen erarbeiten wir, wie das Verhalten und die dahinterliegenden Bedürfnisse von Menschen mit Demenz besser verstanden werden können, und wie sich daraus die Empathie und die Kompetenz für den Umgang mit Betroffenen und die Beratung von Angehörigen in der Praxis stärken lassen.

Raphael Schönborn
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Raphael Schönborn

Schönborn Pflege · Betreuung · Beratung

Raphael Schönborn wurde 1979 in Hopfgarten in Tirol geboren und hat psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege (Dipl.), Erziehungs- und Bildungswissenschaften (BA) und Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit (MA) studiert. Er verfügt über langjährige Praxis in der Begleitung und Beratung von Menschen mit dementiellen Beeinträchtigungen und deren An-/Zugehörigen. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeiten besteht derzeit im Bildungs- und Projektentwicklungsbereich und er leitet im Kardinal König Haus den interprofessionellen Lehrgang „Dementia Care“. Anfang des Jahres wurde sein mit Menschen mit Demenz durchgeführte Interviewstudie „Demenzsensible psychosoziale Intervention“ veröffentlich.
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Freiwilliges Ordensjahr

Ein Praxisbeispiel zur wirksamen Multiplikation eines Lebensentwurfs
Das Freiwillige Ordensjahr ist ein Angebot, um Ordensleben von der Innenseite her kennenzulernen. An diesem Halbtag werden wir gemeinsam ein oder zwei Ordensgemeinschaften besuchen, die aktuell jemanden für das Freiwillige Ordensjahr aufgenommen haben und mit den Teilnehmenden ins Gespräch kommen zum Thema Wirksamwerden durch Reduktion, durch Multiplikation und durch Vertrauen.
Ordensleben stellt in wesentlichen Bereichen des menschlichen Lebens einen Kontrast zum Mainstream dar: weniger Konsum, weniger Besitz, weniger Ablenkung – Konzentration auf das Wesentliche.
Wir Ordensleute investieren uns, um christliche Werte zu leben und zu verbreiten. Wir sind international vernetzt und denken global.
Eine Haltung des Vertrauens bestimmt unser Handeln und lässt uns mutige Schritte gehen – gerade in Krisenzeiten.
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Ruth Pucher MC
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Ruth Pucher MC

Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus

Mag. Ruth Pucher MC ist Kunsthistorikerin und katholische Ordensfrau. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet sie in der Vermittlung von Kunst und Spiritualität. Als ausgebildete Restauratorin, Fremdenführerin und Bibliodramaleiterin sind ihre Zugänge zur Erschließung von Kunst vielseitig – kulturhistorisch und handwerklich, biografisch und dialogisch, symboldidaktisch und mystagogisch – in jedem Fall ganzheitlich und persönlich. Sie ist Leiterin des Bereichs Ordensentwicklung im Kardinal König Haus und in der Begleitung von Ordensgemeinschaften tätig.
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Renate Welsh & Sarah Mardini

Ein biographisches Erzählcafé der Woche der Wirksamkeit
Mut, Vertrauen und Leidenschaft spielen im Leben der erfolgreichen österreichischen Autorin Renate Welsh (*1937) und der syrischen Profi-Schwimmerin Sarah Mardini (*1995) eine besondere Rolle. Renate Welsh hat Zeit ihres Lebens Erlebnisse wie die Erfahrungen des 2. Weltkrieges oder den Verlust und Tod naher Bezugspersonen mit Hilfe des Schreibens verarbeitet und daraus Kraft geschöpft. Sarah Mardini hat gemeinsam mit ihrer Schwester Yusra den gefährlichen Weg von Syrien nach Deutschland auf sich genommen und bei der Überfahrt von der Türkei nach Lesbos das in Seenot geratene Schlauchboot mit ihrer Schwester und zwei weiteren Geflüchteten an Land geschwommen.

In einem Erzählseminar begegnen Sie den beiden Frauen und erleben Selbstwirksamkeit und Kraft in jedem Lebensalter. Dabei dürfen Assoziationen zu Ihrer eigenen Biographie entstehen, die Sie im Rahmen eines Erzählcafés und einer Schreibwerkstatt auf eine neue Art entdecken. Reduktion durch Schreiben, Multiplikation durch Selbstermächtigung und nicht zuletzt Vertrauen in sich selbst und andere verbinden die Themen der Woche der Wirksamkeit auf eine neue Weise miteinander.

Zielgruppe: Angesprochen sind alle, die Freude an der Begegnung mit diesen beiden beeindruckenden Frauenpersönlichkeiten und an der Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie haben.

Renate Welsh & Sarah Mardini
Moderation und Begleitung: Johannes Jurka
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Renate Welsh

Autorin, Leiterin der „VinziRast“ Schreibwerkstätten

Renate Welsh wurde 1937 in Wien geboren. Sie studierte Englisch, Spanisch und Staatswissenschaften, brach das Studium jedoch ab und arbeitete freiberuflich als Übersetzerin. Sie schreibt seit 1970 Kinder- und Jugendbücher, für die sie zahlreiche Preise erhalten hat (zu den bekanntesten Titeln zählen „Das Vamperl“ oder „Johanna“) und seit 1983 Romane und Essays.
Seit über zehn Jahren leitet sie in der "VinziRast" in Wien Schreibwerkstätten. Dort arbeitet sie mit Obdachlosen, zum Teil Alkoholkranken und mehrfach marginalisierten Menschen.
Schreibwerkstätten mit den verschiedensten Gruppen sind ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens geworden, wobei lebendiges Zuhören, das sie für ansteckend hält, mindestens so wichtig ist wie das Schreiben selbst.
Eine der für sie schönsten Rückmeldungen einer Schreibwerkstatt-Teilnehmerin war: "Du machst Fenster auf, wo keine sind.“
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Sarah Mardini

Menschenrechtsaktivistin aus Syrien und humanitäre Helferin in Griechenland

Sarah Mardini war in ihrer Heimat Damaskus Schwimmerin der syrischen Nationalmannschaft. Im Jahr 2015 war sie gezwungen Syrien zu verlassen und floh über das Mittelmeer nach Europa. Gemeinsam mit ihrer Schwester und zwei weiteren Passagieren zog sie das in Seenot geratene Boot sicher an die Küste der griechischen Insel Lesbos, und rettete somit 18 Menschen das Leben. Über die Balkanroute gelangten sie schließlich nach Deutschland, wo die beiden einen Asylantrag stellten. Aufgrund einer Verletzung bei der Rettung des Bootes kann Sarah ihre professionelle Schwimmkarriere nicht weiter fortsetzen. Ihre Schwester schwamm für das Refugee Olympic Team bei den Olympischen Spielen 2016.
Heute ist Sarah Mardini als ehrenamtliche Helferin wieder zurück in Lesbos, und leistet jenen Menschen Beistand, die ihr Schicksal teilen. Sie ist Menschenrechtsaktivistin und erhielt für ihren Einsatz 2016 einen Bambi als ‚Stille Heldin‘.“
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Johannes Jurka

Leiter der Akademie für Sozialmanagement

Dr. Johannes Jurka, Leiter der Akademie für Sozialmanagement, Trainer im „Sozialmanagement 1 - Teams leiten“ und im Masterlehrgang „Management sozialer Innovationen“.

Ausbildung
Diplomstudien der Allgemeinen Sprachwissenschaft und der Anglistik (Universität Wien), PhD in theoretischer Sprachwissenschaft (University of Maryland, USA), diplomierter Sozialmanager (ASOM), Psychotherapeut in Ausbildung (Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse, Wien).

ASOM
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Führungskultur auf Basis der existenziellen Grundbedingungen

Vertrauen und Eigenverantwortlichkeit in Zeiten der Veränderungen stärken
In Zeiten der massiven Veränderungen müssen strategische Entscheidungen von der Leitung rasch und top down gefällt werden – ohne große Mitarbeiterbeteiligung. Dabei sollten aber die Motivation, das eigenverantwortliche Engagement und die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem Unternehmen nicht verloren gehen. Es braucht eine Führungskultur, die in Zeiten der raschen Veränderungen gerade diese Motivationsfaktoren stärkt.
Die Existenzanalyse stellt sich die Frage, welche Voraussetzungen eine Person braucht, um sich für eine Sache engagieren zu können. Davon abgeleitet bilden die existenziellen Grundbedingungen in Unternehmen die Basis für eine Führungskultur, die das eigenverantwortliche Engagement und das Vertrauen in die Führung fördert. Die Implementierung von Führungsgrundsätzen auf Basis der vier existenziellen Grundbedingungen hat sich gerade in Zeiten massiver Umstrukturierungsprozesse bewährt. Die Implementierung und die Umsetzung der gewollten Führungskultur sind nochmals eine eigene Herausforderung.
In diesem Workshop sollen die Sinnhaftigkeit des Modells erschlossen und pragmatische Erfahrungen und methodische Vorgangsweisen aus der Erfahrung der Vinzenz Gruppe vermittelt werden.

Rainer Kinast
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Rainer Kinast

Leiter des Zentralbereichs Wertemanagement der Vinzenz Gruppe 2005-2018

Mag. Rainer Kinast, geb. 1953 in Wien, arbeitet seit 2005 als Leiter des Zentralbereiches Wertemanagement der Vinzenz Gruppe und ist weiterhin Berater von Führungskräften und Organisationen vorwiegend für Entwicklungsprozesse auf Rechnung der Vinzenz Gruppe tätig. Er leitet als Geschäftsführer die Mater-Salvatoris Alten- und Pflegeheim GmbH. Die Tätigkeit als Psychotherapeut kann derzeit nur noch „schmalspurig“ ausgeübt werden. Seit über 20 Jahren ist er als Berater, Trainer und Praxisbegleiter auf der ASOM tätig

Ein theologisches Fachstudium und die Ausbildung zum Seelsorger und geistlichem Begleiter waren seine ersten Basisausbildungen. Ein Wirtschaftcollege in den Jahren 1990 – 92 hat eine berufliche Neuorientierung eingeläutet. Die psychotherapeutische Ausbildung konnte er 1995 abschließen.
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Führung in der Selbstorganisation

Auch soziale Organisationen sind in einer dynamischen und unübersichtlichen Welt damit konfrontiert, scheinbare Widersprüche auszubalancieren: Wie können wir schneller werden UND die Qualität unserer Entscheidungen erhöhen? Wie können wir eine klare Ausrichtung schaffen UND flexibel auf die aktuellen Anforderungen der Situation reagieren? Wie können wir Mitarbeiter/innen beteiligen UND gleichzeitig klare Entscheidungen im Sinn des Gesamten treffen?
Verschiedene Modelle der Selbstorganisation wie Soziokratie, Holacracy oder Soziokratie 3.0 versuchen mit diesen Widersprüchen umzugehen und so die Wirksamkeit von Organisationen zu erhöhen. Dabei wandeln sich die Anforderungen an Führung: es geht weniger um „wissen wie es geht“, sondern mehr um das Gestalten von Prozessen, die kluge gemeinsame Entscheidungen ermöglichen und die Handlungsfähigkeit der Organisation erhalten.
Dieser Workshop greift das Thema des Symposiums 2018 der Akademie für Sozialmanagement (ASOM) auf und gibt einen Überblick,
  • welche Selbstorganisations-Modelle es konkret gibt und
  • welche Methoden und Werkzeuge Teams und Führungskräfte einsetzen können, die wirksam sind, ohne gleich eine ganze Organisation „umkrempeln“ zu müssen
Hemma Rüggen
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Hemma Rüggen

Beraterin, Trainerin der Akademie für Sozialmanagement im Kardinal König Haus

Hemma Rüggen begleitet seit 13 Jahren Firmen, Profit- und Social Profit-Organisationen, Vereine, Teams und deren Führungskräfte bei ihren Fragen rund ums Führen und Sich-Führen-Lassen, bildet Führungskräfte aus (u.a. an der Akademie für Sozialmanagement) und gestaltet Partizipationsprozesse in Zeiten von Wandel und Veränderung.
Sie lebt im Cohousing-Projekt Pomali, das soziokratisch organisiert ist. Hemma Rüggen hat Soziokratie 3.0 im eigenen Beratungsunternehmen eingeführt und erlebt Holacracy als Mitglied in der Organisation „Pioneers of Change“.

Komunariko | ASOM
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Programm 2018